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Michael Gartenschläger blamierte die DDR und wurde so zum Ziel der Stasi

Michael Gartenschläger
Er zerstörte Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze. Beim dritten Versuch lagen die Schützen schon auf der Lauer

Rund eine Stunde vor seinem Tod hat Michael Gartenschläger sich mit Schuhcreme das Gesicht geschwärzt. In die Taschen seines dunkelblauen Mantels verstaute er eine Pistole der Marke "Star", einen Seitenschneider und ein Stück Angelschnur. Dann muss er Wolf-Dieter Uebe die Schrotflinte in die Hand gedrückt haben, bevor er die Kofferraumklappe des alten BMW schloss. Auch Lothar Lienicke hatte eine Waffe in der Jackentasche, als das Trio in dieser kühlen, trockenen Frühlingsnacht - Neumond war gerade vorbei - durchs Gehölz zum Grenzpfahl 231 schlich, wo die innerdeutsche Grenze von Süden kommend fast rechtwinkling nach Osten abknickte. "Ich hatte ein mulmiges Gefühl, da stimmte was nicht", berichtet Uebe über diesen 30. April 1976 nordöstlich des holsteinischen Büchen. Doch weder ihm noch Lienicke gelang es, Gartenschläger von seinem Plan vollends abzubringen. Zumindest einen der berüchtigten Selbstschussautomaten "SM-70" wollte der per Angelschnur zünden.

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

Kurt Demmler verübt Selbstmord in U-Haft

Der wohl erfolgreichste Liedermacher der DDR, Kurt Demmler verübte heute morgen in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis Berlin Moabit Selbstmord, so der Sprecher der Justizverwaltung Berlin.

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

Leserkommentar v. 18.01.2009

das leben der anderen

die selbstmordquote war in der DDR höher als wo dennsonst

vergessen ist so einfach

rob bloem

Die DDR im WWW forscht nach!

Als wo denn sonst? Wieder eine Behauptung in den Raum geworfen ohne sich darüber Gedanken zu machen. Wir haben uns einmal die Mühe gemacht, und im Web nachgeforscht, ob an dieser Behauptung wohl etwas wahres dran ist.

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

Bei Erich zu Besuch

Das ddr-im-www Team hat sich auf eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit begeben.

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

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Der Atombunker 17/5001

Wie der Tagesspiegel berichtet, beginnen ab dem 02.08.2008 wieder Führungen durch den DDR-Honecker-Bunker 5001. Der Bunker befindet sich unweit von Prenden, ca. 25 km von Berlin entfernt. Dort hätte Erich Honecker den möglichen Atomschlag überleben wollen. Allerdings hätte der Bunker nur 14 Tage Zeit gegeben. Fraglich ist natürlich, ob die Strahlung danach schon wieder abgeklungen wäre.

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

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Das Geschäft mit der DDR nimmt kein Ende

Eine mehr oder weniger originelle Geschäftsidee entwickelte der Berliner Gastronom Willi Gau: Die Stasi-Kneipe "Die Firma". Im alten Sitz des Ministeriums für Staatssicherheit in der Normannenstraße wird ostdeutsche Küche und Solianka serviert.

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

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DDR-Studie

Wie die Sueddeutsche berichtet, hat das Ergebnis einer Studie der freien Universität Berlin über das Wissen von Schülern aus der Bundesrepublik über die DDR erhebliche Wissenslücken ans Tageslicht gebracht.

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

Ibrahim Böhme gestorben.

Mitbegründer der Ost-SPD nach Stasi-Vorwürfen ausgeschlossen - Weißgeber: «Hat Schuld auf sich geladen»
Leipzig. Der wegen Stasi-Kontakten in Ungnade gefallene DDR-Wendepolitiker Manfred "Ibrahim" Böhme ist kurz nach seinem 55. Geburtstag in Neustrelitz gestorben. Seine Tochter Tatjana Böhme bestätigte in Leipzig, ihr Vater sei in der Nacht zum Montag einer schweren Herzrankheit erlegen. Böhme hatte im Oktober 1989 die Ost-SPD mit gegründet und war später für einige Wochen ihr Vorsitzender, bevor er wegen Vorwürfen der Stasi-Spitzelei alle Ämter nieder legte und 1992 sogar aus der Partei ausgeschlossen wurde.

Der Sprecher der sächsischen SPD-Bundestagsabgeordneten, Gunter Weißgerber, sagte, Böhme habe Schuld auf sich geladen. Die Vorsitzende der sächsischen SPD, Constanze Krehl, äußerte sich tief betroffen. Sie habe es immer bedauert, dass Böhme die Chancen, die ihm gute Freunde auch nach seiner Enttarnung als IM angeboten hatten, nicht angenommen habe.

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

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Uns hat niemand gefragt: 15 Jahre Wiedervereinigung

Pittiplatsch

von Gregor Hempel

"Geboren bin ich am 17.September 1984 in Berlin – Friedrichshain, ich wuchs, wie auch alle meine Freunde, in einem typisch sozialistischen Elternhaus auf. Unsere Helden waren Erich Honecker, Pittiplatsch, Schnatterinchen, Moppi, Herr Fuchs und Frau Elster, der Sandmann, Plumps usw. Wir hörten mit Freude den Traumzauberbaum und andere Hörspiele, ließen uns aus Büchern vorlesen wie etwa „Schweinchen Jo“ oder „bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. So beginnt der Rückblick auf 15 Jahre Wiedervereinigung eines jungen Mannes, der sich durch den Lauf der Geschichte nicht nur um sein blaues Halstuch betrogen sieht...

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

DDR-Ein- und Ausreisevermerke in einem bundesdeutschen Paß

Ein Bild eines BRD Paß mit Ein- und Ausreisevisum finden Sie HIER!

Geschrieben von: Stephan Tsoucalas

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Die Sprachnudel (www.sprachnudel.de)  Dezember 2008 - Das Wörterbuch der Jetztsprache



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Aktuelle Kommentare
  • T. Neumann meinte:
    Schön zu lesen, das es noch Menschen gibt, die sich nicht in die von den Medien...
  • Janek Liebetrut... meinte:
    Wir würden das Lied gern in eine Theaterinszenierung einbauen. Weiß jemand wo oder...
  • Townsville meinte:
    So ein Blödsinn. Ich zitiere Mal Amthor zum Thema Gauck und Stasi: „...es war...
  • Horst Frenzel meinte:
    Ich entschuldige mich hiermit dafür, daß ich nie etwas mit der Stasi zu tun hatte,...
  • Lena meinte:
    Auch von mir noch ein Kommentar zur Suizidstatistik: ein wissenschaftlich schwierig...
  • Frank meinte:
    @ Dettlev Dem was Du an kritischen Betrachtungen der DDR anführst, wäre sicher...
  • Menon meinte:
    Von welcher "innerdeutschen Grenze" faseln Sie da nur? Falls Sie damit die...
  • Ronny meinte:
    Was 1989 mit der DDR passiert ist kann man mit "Besatzermentalität"...
  • Uschi meinte:
    Also doch Zensur? Falls Sie es doch veröffentlichen eine kurze Sammlung von Fakten...
  • Joachim Dietric... meinte:
    Ich bin fast so alt wie die DDR und habe daher an die 40 Jahre dort gelebt....

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