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ddr-im-www » Personen » Jürgen Fuchs
Jürgen Fuchs
Lyriker / Erzähler / Hörspielautor / Essayist / Publizist.
1950 in Reichenbach/Vogtland geboren 1968 Versagung des Studiums aus politischen Gründen. Armeedienst 1970 Psychologiestudium in Jena, 1975 Zwangsexmatrikulation 1976–77 Stasihaft Verkauf nach Westberlin 1977 "Gedächtnisprotokolle". Internationaler Pressepreis 1978 "Vernehmungsprotokolle" 1979 "Der Besuch", "Tagesnotizen" 1981 "Pappkameraden", "Der Alarm" 1984 "Fassonschnitt", "Einmischung in eigene Angelegenheiten" 1987 Dehler-Preis 1988 "Das Ende einer Feigheit". Kritikerpreis für Literatur 1989 "Gäste kommen und gehen oder Der Verkauf der Landeskinder", "Der Heinz" 1990 "´...und wann kommt der Hammer?´ Psychologie, Opposition und Staatssicherheit" 1991 "Landschaften der Lüge" 1992 "Dummgeschult? Ein Schüler und sein Lehrer" 1993 "Poesie und Zersetzung" 1995 "Zersetzung der Seele. Psychologie und Psychiatrie im Dienste der Staatssicherheit" 1996 "Drei Essays" 1998 "Magdalena", "Dissidenten, Präsidenten und Gemüsehändler. Tschechische und ostdeutsche Dissidenten 1968-1998" Gestorben im Mai 1999 ![]() Drei der prominentesten Dissidenten der DDR sind in den letzten Jahren an diversen Krebsleiden erkrankt: Rudolf Bahro starb im Jahre 1997 an Non-Hodkin-Lymphom, im darauffolgenden Jahr starb der Leipziger Liedermacher Gerulf Pannach - ebenfalls an Krebs. 1999 schließlich starb Jürgen Fuchs an einer seltenen Leukämie-Art, einem Plasmozytom. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß diese tödlichen Leiden durch Röntgenstrahlen verursacht wurden, denen die Dissidenten, allesamt längere Zeit in Stasi-Haft, während ihrer Haftzeit wohl mehrfach ausgesetzt waren. Lesen Sie hierzu einen Artikel des SPIEGEL vom Mai 1999. KommentareKeine Kommentare vorhanden.
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