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Margot Honecker

Margot Honecker
geb. 17.04.1927 in Halle/Saale. Zweite Ehefrau Erich Honeckers.
Geboren als Margot Feist am 17.04.1927 in Halle (Saale). Vater Schuhmacher, Mutter Arbeiterin in Matratzenfabrik
Volksschule, Lehre als kaufmännische Angestellte, danach Telephonistin
1945/46 KPD(/SED)-Beitritt, Stenotypistin beim FDGB-Landesvorstand Sachsen-Anhalt; begründet Antifaschistischen Jugendausschuß Halle mit
1946 Mitglied des Sekretariats des FDJ-Kreisvorstandes Halle
1947 Leiterin der Abteilung Kultur und Erziehung im FDJ-Landesvorstand
1948 Sekretärin des Zentralrates der FDJ und Vorsitzende der Pionierorganisation "Ernst Thälmann"
1949/50 Abgeordnete der provisorischen Volkskammer
1950 mit 22 Jahren jüngste Abgeordnete der Volkskammer;1950 Kandidatin des ZK der SED, Abgeordnetenstatus bis 1954.
1953 Heirat mit Erich Honecker (nach dessen Scheidung von Edith Baumann), Geburt von Tochter Sonja
1953/54 Hochschule des Komsomol in Moskau
1955-58 Leiterin einer Abteilung in der Hauptabteilung Lehrerbildung im Volksbildungsministerium, 1958 stellvertretende Ministerin für Volksbildung


1963 Mitglied des ZK der SED und Ministerin für Volksbildung
1964 VVO (Vaterländischen Verdienstorden) in Gold
1967-1990 (März) Abgeordnete der Volkskammer
1974 Dr.h.c. der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften
2.6.1976: Margot Honecker legt der Grundstein für den "Pionierpalast" im Köpenicker Wuhlheide-Park
1977 Karl-Marx-Orden (Nr.1, Nr.2 folgt 1987)
1978 wird der "Wehrunterricht" für alle 9. und 10.Klassen der POS eingeführt.
1981 ordnet Margot Honecker die Einführung von Wehrkundeunterricht in den Erweiterten Oberschulen (EOS) an
1989 (November/Dezember) Rücktritt mit der Regierung Stoph und dem ZK der SED
04.02.1990 Austritt aus der SED/PDS
seit 1993 in Santiago de Chile bei Tochter Sonja, also auch während des Honecker-Prozesses vor dem Berliner Amtsgericht 1993/94.


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Kommentare


Geschrieben von Clementrächer:
Es ist doch eine Schande für die BRD, dass Sie einen sicher auch dort verdienten Orden erst in Chile bekommt. Sie hat sich doch auch in Deutschland verdient gemacht. Der Neonazismus ist in dieser Heftigkeit doch erst nach der Konterrevolution ausgebrochen. Also hat sie in der DDR einen sehr guten Job gemacht. Ach ja, ich vergass, sie war ja kein Altnazi. Dann hätte sie schon längst das Bundesverdienstkreuz. So sieht es hier leider aus.
31.07.2008 22:22:45

Geschrieben von Regina Marambio:
An Clementrächer:
Du weißt nicht, wovon Du schreibst! Welche konkreten Verdienste der Frau Honecker sollten Deiner Meinung nach gewürdigt werden? Bist Du ein unbelehrbarer Fanatiker der SED-Garde, daß Du Träger des Bundesverdienstkreuzes mit Altnazi gleich setzt? Was bewegt Dich zu einer derartig unsachlichen und hasserfüllten Meinung? Ich bin ehemalige DDR-Bürgerin und hatte eine Lehrerin zur Schwester, die kann Dich auf Wunsch gern aufklären, was Frau Honecker als Bildungsministerin zu verantworten hatte!
14.08.2008 19:14:08

Geschrieben von Helena-Ulrike Marambio:
Zum Glück wissen die Chilenen dank einiger guter Artikel in der meistgekauften Zeitung des Landes, wie es um Frau Honecker und das DDR-Regime wirklich steht. Spätestens nach dem Film "Das Leben der Anderen", der in Santiago lief. Der Orden wurde demzufolge auch nicht in Chile verliehen, sondern, wie selbst der Express titelte, in Nicaragua von Präsident Ortega...das ist nicht nur geographisch ein Riesenunterschied!
01.09.2008 02:45:14

Geschrieben von MEK:
Hallo Helena.
Ja, das ist nicht nur geographisch ein Riesenunterschied!
Aber so sind sie halt die „Ehemaligen“. Wären Sie einfach nur dumm, man könnte einfach darüber hinwegsehen. Die Welt ist voll von Dummbeuteln. Aber so ist es nicht. Sie sind nicht einfach nur dumm. Sie arbeiten durchaus geschickt mit Unterstellungen, Halbwahrheiten, Intrigantentum u.ä. Das haben die gelernt, so wurden sie geschult. Und Ihren Kindern erzählen Sie von den guten alten Zeiten unter Margot Honecker. Sie labern von „Konterrevolution“ und meinen verlorene Macht und Pfründe. Aber es ist vorbei. Sie sind nur alte frustrierte Überbleibsel einer vergangenen Zeit.
05.09.2008 18:46:50

Geschrieben von thomas lux:
Na, hier sind ja einige Nestbeschmutzer am Werk.
Dabei scheinen sie zu vergessen, dass die DDR das beste Schulsystem weltweit hatte.
Es wurde in den späten 90ern sogar von Finnland übernommem.
Und deswegen sind sie ja auch Platz 1 in den Pisastudien.
Auch ein Verdienst von Margot Honecker.
Ihr solltet euch in Grund und Boden schämen, eure eigene Heimat so in den Dreck zu ziehen.
12.11.2008 18:26:54

Geschrieben von Regina Marambio:
Werter Thomas Lux,
woher nimmst Du den Mut, mir und meiner Tochter zu unterstellen,"unsere Heimat in den Dreck zu
ziehen" und "Nestbeschmutzer" zu sein! Ohne uns und unser Schicksal zu kennen, beleidigst Du Menschen, die in Moskau studiert und sich im Jugendverband von Allendes Partei engagiert hatten. Gerade weil wir unsere Heimat lieben, werden wir uns stets für eine sachliche und ehrliche Aufarbeitung der DDR-Geschichte einsetzen. Mein Ehemann fiel wegen seiner freien Meinungsäußerung als Exilchilene in folgenschwere Ungnade der Stasi, meine Tochter arbeitet internatioanal geachtet als führende Kraft von Amnesty International von Chile, die sich mit den Verbrechen von Fujimori und Pinochet beschäftigt. Das Märchen vom weltbesten Bildungssystems scheint Dir gar zu gefallen, obwohl die Indoktrinierung und zunehmende Militarisierung der Unterrichtsinhalte an allen Schulen der ehem. DDR international kritisch zur Kenntnis genommen wurden. Meine Schwester könnte Dich wirklich von Deiner Unkenntnis und Ignoranz befreien - als Oberstufenlehrerin der Fächer Russisch und Geschichte hatte sie sich den verhaßten Anordnungen und Vorgaben der Margot Honecker zu beugen - den Schülern wurden systematisch politische Heuchelei, Schönfärberei und Phrasendrescherei anerzogen. Die von oben verordnete Völkerfreundschaft zur Sowjetunion verlangte man den Schülern als "Staatsreligion" ab, wobei ein völlig falsches und verlogenes Bild über dieses Land und seine Menschen vermittelt wurde. Ich studierte fünf Jahre in Moskau und erlebte die Wahrheit, die Frau Honecker aus mir unerfindlichem Grund verschlossen blieb.
Für Menschen Deiner Geisteshaltung schäme ich mich und verwahre mich ausdrücklich gegen Deine öffentliche beleidigende Äußerungen hier im Internet gegenüber meiner Familie.
Auch im Namen meiner mutigen Tochter,
Regina Marambio.
17.11.2008 04:16:37

Geschrieben von Frank:
Es ist leider der Fluch von Internet-Diskussionen, dem Teilnehmer nicht in die Augen sehen zu müssen ...zu können ...zu wollen ... wie auch immer. Aus der Anonymität heraus läßt sich gut beleidigen, diffamieren und Dreck schleudern. Argumente von Für und Wider die DDR gibt es genügend. Aber Stasi, Schießbefehl und Stacheldraht als einzig gültige Bezugspunkte gelten zu lassen, ist einfach billig und zu kurz gesprungen. Ich habe 1989 mit einem Contra-DDR-Schild in der Hand in Kalaschnikows der Stasi geschaut. Auch ich wollte das Ende des "Experimental-Sozialismus". Heute weiß ich, ich bin vom Regen in die Traufe gekommen. Existenzen werden hier nicht physisch kaputt gemacht, sondern sehr subtil, auf die psychische Art. Jedes Medium kann über irgend jemanden Dreck ablassen. Ob wahr oder später dementiert, etwas bleibt immer hängen. Mit BILD vornweg steuert dieses Deutschland einem BILDungsstand entgegen, der die Einbürgerung ausländischer Fachkräfte nahezu zwingend notwendig macht. Denn die Eigenen sind zu unfähig. Die neue Pisa-Studie verkleistert die Augen - wenngleich ich als Sachse stolz bin auf unsere Jüngsten. Tja und zu diesen "Unterstellungen, Halbwahrheiten, Intrigantentum u.ä.", werter @MEK, ist nichts weiter zu sagen als s. o.: BILD, RTL, Focus ... Die Stasi hat hier in jeder Firma ihr Zuhause. Wenn sich einmal im Monat hinter unserem Chef (ich bin gezwungen, in BW zu leben) und seinen beiden "Ohren" die Geschäftsführer-Tür schloss, wußten wir, in ca. 2 Stunden würde der Herr wieder Dinge wissen, die er eigentlich gar nicht wissen konnte. Es ist halt alles anders geblieben und kommt mir so bekannt vor. Was das Bundesverdienstkreuz betrifft, habe ich auch noch eine Anmerkung. Eine junge und kluge Frau saß während der Wendewirren mit am Runden Tisch, wo man das weiter Schicksal der DDR besprach. Diese Frau war Bürgerechtlerin mit dem Herzen - als ihr 1995 der Bundesverdienstorden verliehen werden sollte, lehnte sie diesen ab mit dem Argument, die geplante Auszeichnung stehe "im Gegensatz zur realen Geringschätzung der Anliegen der Bürgerbewegung in der Bundesrepublik Deutschland".
Das ist echte Größe. Mut ist auch etwas anderes, als über Rumänien eine DDR-Flucht zu tätigen - das ist ganz einfach verantwortungslos. Auch wenn man den Alt-Bundesbürgern die DDR über Filme wie eben "Die Frau vom Checkpoint Charly" oder "Das Leben der Anderen" erklären will - dieser Geschichtunterricht ist einfach dürftig und kläglich. Und wenn wir Ostdeutsche uns in diversen Foren selber zerfleischen, lacht sich das, was sich hier Regierung nennt, in's Fäustchen. Denn solange wir uns mit uns selber beschäftigen, machen wir ja keine größeren Dummheiten, nicht wahr ... ?!
Gruß Frank
17.11.2008 15:25:08

Geschrieben von E-Marianne Pietsch:
Ganz egal, was manche hier von sich geben ....die DDR war (leider) wesentlich besser als dieser "Saustaat ". Sehen wir uns doch einmal dieses System genauer an ! Arbeitslosigkeit ? Drogen ? Menschenfeindlichkeit ? HASS, NEID, das ist hier an der Tagesordnung ! Angst, was wird morgen sein ? Den Menschen der ehemaligen DDR wurde eine Gesellschaftsordnung übergestülpt, die niemand haben wollte, der normal denken kann !
Es ist eine Entwicklung zurück !
Ich würde lieber auf Glanz und Gloria verzichten (was sich eh kaum jemand leisten kann ) und einer anständigen Arbeit nachgehen können. Für Gesundheit nicht extra noch zahlen müssen. Die Pflegeheime sind nur auf das Geld der armen Bewohner aus. Ich habe es selber erlebt ! Schulen ? Oh Schreck, was für ein Bildungssystem ? Schaut Euch doch um, was ist mit den meisten Jugendlichen los ?
Arbeitslosigkeit müßte überhaupt nicht sein ! Beispiel : Kassen in den Läden : 1 besetzt, 3 leer ! Diensleistungen - mehr Kontrollen usw. usw. Betriebe gehören in staatliche Hände , dann würde es gleich weniger Arbeitslose geben, Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime, dies müßte dringend in staatliche Hände ... es würde alles machbar und wesentlich besser sein - Keine Angst mehr vor dem nächsten Morgen, Zukunftsängste in einem "Sozialstaat " DAS MÜSSTE NICHT SEIN !!!
WAS AUCH IMMER ÜBER DIE DDR GESCHRIEBEN, GESPOTTET WIRD - ES IST UNWISSENHEIT UND DUMMHEIT !!! WER MIT DEM SYSTEM NICHT KLAR KAM, DER HATTE AUCH DRECK AM STECKEN. ICH BEZAHLE LIEBER FÜR BRÖTCHEN 5 PFENNIGE, Brot 35 als diese superverpackten, glänzenden Waren, die auch noch mit Bakterien befallen, schimmlig usw. sind ! Weil zuviel ! Anstatt die Preise zu senken, fliegt die Hälfte in den Abfall ! Welch Verschwendung, Menschen, in Deutschland, könnten es dringend gebrauchen ! Inkasso, Mahnverfahren, usw. das ist hier täglich zu erwarten, weil man nicht zahlen kann ... Der, der genug hat , kennt diese Sorgen nicht, denn er kann ja zahlen.Was ich früher auch konnte und solchen Mist nie kannte ! Aber wenn man 2x hintereinander das Ersparte gekürzt bekommt , die Renten, das Einkommen, ich möchte mal den sehen, der das in Kauf nimmt ohne zu murren ...und der Beispiele gäbe es noch viele ! Rentenalter heraufgesetzt ? Mit 48 und jünger hängen die Leute hier auf der Strasse. Ich möchte lieber in Ruhe leben, arbeiten und mein normales Einkommen haben, die Natur, das Leben geniessen können, was man in dem Land nicht mehr kann ! Korruption, Drogen, Messerstechereien, Gewalt, Verbrechen, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, das ALLES sind Kennzeichen dieses Staates und da soll man sich wohlfühlen Ich weiß nicht, was das für Menschen sind, die dies gern möchten .
27.11.2008 15:27:33

Geschrieben von Axel:
Es ist schon interessant, wie blind so manche Ossis ihre DDR sahen und von heute aus sehen. Aber Diktaturen machen eben Menschen kaputt. Für einfache Leute war die vorkonzipierte Alltagswelt der DDR sicherlich praktisch und sanft, aber das Land bzw. der ach so tolle Sozialismus ist eben an den menschlichen Egoismen gescheitert. Marktwirtschaft und Demokratie sind das ehrliche System, man muss nur leider die Mechanismen verstehen und genügend Bildung haben, um mitmachen zu können. Sonst tut es eben weh. Nach der DDR haben sich eben Erfolg und Können von Misserfolg oder Unfähigkeit getrennt, mit Auswirkungen, die wesentlich kontrastreicher sind als je im Westen gewesen. Fähige Menschen sind mobiler und ziehen ab. Alle anderen bleiben und meckern eben. Tja ...
29.12.2008 18:03:13

Geschrieben von Frank:
Tja, @Axel - Einbildung ist auch 'ne Bildung. Demokratie - Wo denn ? Freiheit - wo denn ? Selbsverwirklichung - wo denn ? Psychisch kaputtgespielte Menschen dafür, wohin man schaut.
Die verstehen zum Glück die von Dir angeführten "Mechanismen" !! Und die "fähigen Menschen ziehen ab" - bist Du eigentlich noch da ?
Übrigens: "manche Ossis" ? Haha, lies mal die neuesten Erhebungen zur Frage, ob sich die Ostdeutschen in der Bundesrepublik wohlfühlen ?? Wie gesagt ... Einbildung ...
Gruß Frank
05.01.2009 14:23:17

Geschrieben von Pittiplatsch:
Es berührt mich immer wieder aufs Erfreulichste, Einträge von dynamischen Menschen zu lesen, die mit den "Mechanismen" dieser Gesellschaft bestens klar zu kommen scheinen. Wie der @Axel - das Non-plus-ultra des DDR-Wissens. Nun, wenn er ein Wessi ist, erübrigt sich ein Kommentar. Das West-Wissen über die eingemeindete Untergegangene ist hinlänglich gewürdigt worden. Selbst die Gazette mir den vier Buchstaben (nein ... nicht doch DIE vier Buchstaben !!! ;-) träfe aber auch zu ) konnte dies nicht kaschieren. Und ist er Ossi, weiß man auch, wohin der Hase läuft. Interessant finde ich immer die Argumentation, die jedesmal buchstäblich innerhalb der nächsten Sekunden auf der großen Lebensbühne Bundesrepublik Deutschland ad absurdum geführt wird. Die tolle Demokratie mit volksnahen Versprechungen, die sich wenig später als Versprecher outen. Die Freiheit, den Kapitalismus als menschenfeidlich zu bezeichnen - Achtung (!), man ist sofort registriert. Das Recht auf freie Meinungsäußerung ... z. B. den Geschäftsführer zu kritisieren. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde ... geht es nach Raab, Pocher, Schmidt, Endemol-Productions u. u. u., wäre dieser Paragraph schon längst gekippt. Was solls, er existiert ohnehin nur auf dem Papier. Apropos Menschenwürde - das klappt ja wieder. Die ersten Kältetoten im neuen Jahr (heute ist der 6.1.) - Obdachlose. Da frage ich mich als gelernter Ossi - wie war das in der Diktatur ?!
"Aber Diktaturen machen eben Menschen kaputt." (O-Ton @Axel) ja, eben. *feix!
Am Allererstaunlichsten empfinde ich aber immer wieder das Selbstbewußtsein der o.a. Forum-Teinehmer, mit dem selbige ihr offenkundiges Unwissen in selbstzerfleischerischer Natur einer breiten Öffentlichkeit kundtun, ignorant beiseite schiebend, daß letztere es vielleicht doch besser wissen oder ganz einfach anders sehen könnte. Toleranz ? - I wo, nicht die Bohne.
Der daraus resultierende Schluß spricht Bände: "Fähige Menschen sind mobiler und ziehen ab. Alle anderen bleiben und meckern eben.". Na denn, Bundesrepublik, mit diesen Leuten kanns nur besser werden - hahaha !!
Gruß Pitti
06.01.2009 13:53:55

Geschrieben von horst:
Marianne, nach uns werden die kommen, die all das, was du geschrieben hast, verstehen und besser machen werden, in der neuen Republik!

Es heißt doch Bundesrepublik oder?
Das Geld ist nicht der Maßstab der Dinge, es dauert nicht mehr lange, bis sie begreifen werden werden, daß dieses nicht eßbar ist !
07.01.2009 23:33:40

Geschrieben von Pittiplatsch:
Hallo, Marianne,
Du schreibst folgendes:
"Den Menschen der ehemaligen DDR wurde eine Gesellschaftsordnung übergestülpt, ...". Ich erlaube mir, dies zu ergänzen. "...und die Menschen haben diese Gesellschaftsordnung innerhalb kurzer Zeit begreifen müssen - es blieb ihnen ja nichts weiter übrig. Im Gegensatz dazu die Schwestern und Brüder auf der westlichen Seite ... ein Großteil davon hat nach 20 Jahren Vereinigung noch nicht begriffen, wie der "Grüne Pfeil" funktioniert.
Bravo !!!
11.01.2009 23:30:23

Geschrieben von Pixel:
Geschrieben von Axel:
Es ist schon interessant, wie blind so manche Ossis ihre DDR sahen und von heute aus sehen. Aber Diktaturen machen eben Menschen kaputt. Für einfache Leute war die vorkonzipierte Alltagswelt der DDR sicherlich praktisch und sanft, aber das Land bzw. der ach so tolle Sozialismus ist eben an den menschlichen Egoismen gescheitert. Marktwirtschaft und Demokratie sind das ehrliche System, man muss nur leider die Mechanismen verstehen und genügend Bildung haben, um mitmachen zu können. Sonst tut es eben weh. Nach der DDR haben sich eben Erfolg und Können von Misserfolg oder Unfähigkeit getrennt, mit Auswirkungen, die wesentlich kontrastreicher sind als je im Westen gewesen. Fähige Menschen sind mobiler und ziehen ab. Alle anderen bleiben und meckern eben. Tja ...
29.12.2008 18:03:13

Was sich nach der DDR getrennt hat, war vorher nur anders vereint. Aber beiden ist gemeinsam in Ost und West: diejenigen, denen es in der DDR gut ging und gut im Westen geht, hatten niemals die Wahrheit oder das Wohl aller im Sinn. Sie waren und sind einfach angepaßte Egoisten - und diese Eigenschaft hat mit Bildung nichts zu tun. Es ist nur eine weit verbreitete Charakterdeformation.
04.02.2009 10:47:27

Geschrieben von hotte:
Ja, die DDR hatte Vor- und Nachteile, jetzt sind es nur noch Nachteile. In der DDR hatte man seine Ausbildungstelle, Schulabschluss, Wohnung etc. (Arbeit) vom Staat vorgeschrieben bekommen und jetzt sieht es so aus - kein Schulabschluss, keine Arbeit, oder lasst es mich mal so ausdrücken, die meisten wollen nicht arbeiten, weil sie für das Geld, das sie bekommen nicht aufstehen, das ist mir unverständlich, ich selbst bin jetzt 27 Jahre alt habe von der DDR nicht viel mitbekommen, aber es gibt heutzutage mehr Nachteile als früher, früher konnte man nicht grossartig verreisen, geht heute auch nicht, weil einem das Geld fürs Reisen fehlt.
Früher gab es auch nicht so viel Auswahl im Laden wie heute, aber hat uns das gestört? Nein meine Mutter hat immer gut für uns gesorgt.
Früher konnten wir alleine auf der Strasse spielen, heutzutage würde ich meine Kinder nicht alleine spielen lassen, weil niemand anderes darauf achtet was passiert.
Letztes Bsp.: Hochhaus, früher war es viel gemeinschaftlicher im Hochhaus, heutzutage interessiert es keinen mehr. Einfach nur traurig, was heutzutage abläuft.
10.02.2009 23:44:32

Geschrieben von Thomas Kuhlmann:
Margot Honecker ...

"Die Jugend wollte sie zu allseitig gebildeten
sozialistischen Persönlichkeiten erziehen"
Das ist schon ein Wiederspruch in sich.
Niemand sollte Bildungsminister sein nur
weil der eigene Mann Gouverneur der Besatzungsmacht ist.
10.05.2009 17:29:08

Geschrieben von Für Gerechtigkeit:
Sie verumglimpft Deutschland, sie entzieht sich der Gerechtigkeit durch die Flucht ins Ausland und sie kassiert Rente von Deutschland. Ich verlange, dass ihr diese Rente aberkannt wird. Dies ist für Deutschland unzumutbar!
07.11.2009 13:00:10

Geschrieben von DonWolle:
Also - ich bin ein Wessie, der seit einiger Zeit im Osten lebt. Ich habe sogar einige Freunde hier.
Wenn ich die DDR mal aufsummiere, waren da sehr viel positive Aspekte. Das einzig wirklich schlechte war das, was man über das MFS sagt. Aber wir haben eine vergleichbare Institution, oder nicht ?
Ich finde Kommunismus und Kapitalsmus gut - es mangelt bloß immer an der Umsetzung.
Was ich aber aktuell ganz beängstigend finde, sind die Arbeitszustände im Osten. Die Leute gehen lieber für EUR 5 arbeiten, anstatt zu Hause zu bleiben.
Solange die Unternehmen immer noch Leute finden, die für EUR 5 arbeiten, werden sie auch nie hohe Löhne zahlen.
Interessant ist, daß besonders die scharfen Kritiker der aktuellen Lohnpolitik besonders stark dazu neigen, Leute als Faulenzer zu bezeichnen, wenn sie nicht arbeiten gehen.
Das soll jetzt kein Aufruf zum Faulenzen sein.
Jeder sollte sich seines Wertes bewusst sein.
Man arbeitet um zu leben, nicht anders herum.
09.02.2010 22:01:07

Geschrieben von DonWolle:
Ich finde es schon lustig, wenn man sieht, wie viele Leute glauben, daß man in der DDR beeinflusst wurde, aber jetzt in der BRD nicht.

Die Einzigen, die wirklich frei denken können, sind die, die weder Zeitung, Fernsehen und Internet nutzen.
Und das macht wohl keiner, der hier im Forum unterwegs ist.

Wenn die BILD mal wieder schreibt "SKANDAL - STAAT raubt die Armen aus, die Reichen bekommen mehr" - wer macht sich dann frei und sagt:"nein, ich bin arm, und die Reichen werden auch ausgeraubt"?
09.02.2010 22:10:49



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  • Joachim Dietric... meinte:
    Ich bin fast so alt wie die DDR und habe daher an die 40 Jahre dort gelebt....

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