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ddr-im-www » Leserbriefe » 16.05.2008
16.05.2008
Hallo!
Ich bin Jahrgang 71 und in der DDR geboren. Mich macht es wirklich traurig, wenn jemand sagt, in der DDR wurde jeder Überwacht. Das ist doch eher heute der Fall. Heute kämpft jeder gegen jeden. Menschlichkeit, Mitgefühl und Zivielcourage sind Begriffe, die die meisten kennen, aber nicht danach handeln. Die schlimmsten im Bunde sind unsere Politiker. Alles zum Wohle des Deutschen Volkes, das ich nicht lache. Ich kenne beide Systeme,sollte ich mich für eines entscheiden müssen, dann für die DDR! G. KommentareGeschrieben von Demokrat:
Eine Entscheidung gegen die Menchenrechte, freie Meinungsäußerung und für Schauprozesse, Hinrichtungen und für die Unterdrückung des eigenen Volkes außerdem sieht man viele Dinge stark verkärt wenn man grade mal 18 war als sie endete und mitlerweile 20 Jahre in Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit leben durfte. Desweiteren möchte ich anmerken, daß eine solche wie oben geschehene symtemkritische freie Meinungsäußerung mindestens observierungs Maßnahmen zur Folge gehabt hätte und dies sogar den Kindern die Karriere hätte Kosten können .
17.05.2008 01:42:30
Geschrieben von M.S.:
M.S. wieder dazu: Schade, daß man sich fast schämen soll (?), wenn man in der DDR gelebt hat und auch noch verschiedene Dinge gut gefunden hat. Ich mache Unterschiede: PISA-Studie-wie hätte wohl die BRD abgeschnitten, und wie die DDR, wenn es sie noch gegeben hätte? Unterricht in Zivilverteidigung: nun, da hat man zur DDR-Zeit echt übertrieben, mochte ich auch nicht, wenn man jedoch verschiedene Meinungen lesen muß wie: "DDR-Schulen waren toll, weil es da keine Ausländer gab.." (anderes Forum!) muß ich sagen: da hat jemand Bullschitt geschrieben, wie er größer nicht sein kann. In unserer Klasse gab es auch eine russische Mitschülerin, Fach Russisch war ihr also nicht fremd, sie muß sich da eher gelangweilt haben. Und warum? Es gab Kinder von russischen Spezialisten (KKW Lubmin) oder auch von Angehörigen, die den Dienst in der russischen Kommandantur versahen (auch in der Rbd zu finden gewesen..). Man muß schon in der DDR gelebt haben, um sich ein Urteil über die DDR erlauben zu können und nicht den Firlefanz sehen, was es heute nur an Schlechtem über die DDR verbreitet wird auf verschiedenen Sendern. DDR-Fans vereinigt euch! Und ich meine damit, die den Traum weiterträumen wollen, wie ein Leben völlig ohne Arbeitslosigkeit, gerechten und denkenden Politikern aussehen kann.
19.05.2008 09:55:01
Geschrieben von Knorgel:
Ja, heute darf man sich frei äußern, aber dafür muss man damit rechnen, gekündigt zu werden.....
Gerechtigkeit in einer angeblichen Freiheit, dass ich nicht lache... Armut nimmt zu, Diskriminierung von Ausländern nimmt zu, Nazies dürfen in dieser Demokratie gewählt werden.... Politiker, Beamte, Manager wollen doch nur ihr Konto füllen... Diese monopolistisch-kapitalistische Gesellschaft mit allen ihren Politikern, Manager, Beamten müssen an die ....... !!!! Anm. d. Red: Kommentar wurde gekürzt.
29.05.2008 15:27:26
Geschrieben von Gandhi:
Die Tatsache, dass jemand so ein wirres Zeug schreiben und sogar noch veröffentlichen darf, bezeugt genau das Gegenteil dessen, was er behauptet.
Davon abgesehen: Worte können verraten - den Schreiber als jemanden, der ganz in der Diktion von Nationalsozialisten und Kommunisten schreibt. Allerdings wäre er, wenn er in diesen Systemen nicht mitgemacht hätte und so etwas dem Falschen gesagt hätte, eben - an die ... gestellt worden.
31.05.2008 01:47:48
Geschrieben von Max:
Hallo,
auch auf die Gefahr hin, dass ich als Spinner abgeurteilt werde, der wirres Zeug schreibt, möchte ich meinem Vorredner(-schreiber) G. voll zustimmen. Auch ich würde mich auf jeden Fall für die DDR entscheiden, was sonst! Schade, dass es nicht mehr möglich ist. Max -- Sehnsucht nach Sozialismus!
08.06.2008 20:51:38
Geschrieben von Behrendt:
Ein sehr interessantes Thema. Solche Grundgedanken sind schon zu beachten.Vieles wird heute aber einseitig und falsch dargestellt. Wer nun die guten Seiten der DDR anerkennt, wird verteufelt.
12.06.2008 09:41:34
Geschrieben von Frank Jordan:
Nun mal langsam Ihr lieben Ex- DDR'ler.
Seit der Vereinigung gibt es sehr viele schlechte aber mehr gute Seiten. Wir hätten einiges von der früheren DDR durchaus übernehmen können; die persönliche Freiheit, Reisefreiheit, freie Meinungsäußerung sind aber elementare Elemente, die in der DDR umsonst zu suchen waren. Ein Überwachungsstaat der Sonderklasse war die DDR! Daran geht kein Weg vorbei. Ich hatte Gelegenheit, diverse Politbüro-Größen hautnah mitzuerleben. Auch hatte ich direkte Beziehungen in Teile des MfS. Und über allen schwebte Erich Mielke, der mir vorkam als wenn er paranoid war. In der BRD alter und neuer Prägung ist wahrlich auch nicht alles so toll! Aber einen freiheitlicheren demokratischen Rechtsstaat hatten wir noch nie. Perfekt ist nichts.
27.06.2008 18:56:44
Geschrieben von wermagwalterUlbrecht?:
Mein Gott, was ist das denn hier los?!?!
Heutzutage machen wir uns Gedanken darüber (was auch durchaus richtig ist), dass wir die Verbrechen von Hitler und seinen Nazi-Schergen vergessen. Wenn man allerdings durchs TV zappt findet man hunderte Dokumentationen im Jahr über diese Verbrechen, es ist also ständig präsent im Leben, auch 60 Jahre danach. Allerdings tu ich mich echt schwer aufklärerische Sendungen über die DDR zu finden, sie wird statt dessen verherrlicht, verharmlost und es wird sich mit viel Wehmut daran zurückerinnert. Warum also regen wir uns darüber auf dass nach 60 Jahren ein deutsches-nationalsozialistisches-diktatorisches System in Vergessenheit gerät, aber überhaupt nicht, dass nach 18 Jahren aber schon die Verbrechen eines anderen diktatorischen Systems vergessen werden und dieses System verherrlicht wird. Dass sich der Nationalsozialismus durch den Holocaust und den Weltkrieg eine unendlich schwere Schuld aufgeladen hat steht außer Frage und soll hier auch nicht diskutiert werden, aber auch die DDR war Menschenverachtend (Mauer, Mauertote, totale Überwachung, Mundtot-Machung von politischen Gegnern, Einheitswahllisten). Ich würde mir zweimal überlegen ob ich in einem von Ulbricht, Honecker und anderen Verbrechern regierten Staat leben wollen würde. Zuletzt bleibt zu sagen, der Sozialismus hatte gute Ideen (von Gleichheit etc.) aber in der Durchführung ist eine Menschenverachtende Diktatur herausgekommen. Es gibt entweder Freiheit oder Gleichheit, willst du Gleichheit wähl den Sozialismus, willst du Freiheit den Kapitalismus. Ich will die Freiheit (In KEINEM sozialistischen/kommunistischen Staat gab es bis jetzt Freiheit, die Freiheit, gab es nur in Staaten mit von der Politik unabhängiger Wirtschaft) Ich weiß sowieso, dass wenn dieser Artikel überhaupt veröffentlicht wird in der Luft zerfetzt wird, aber es ist meine persönliche Meinung und eins noch, hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben hätte die DDR nur einige Jahre danach schon auch nicht mehr gegeben, sie war komplett überschuldet, weil ein solches Sozialsystem, dass (scheinbar) allen die gleichen Dinge bietet einfach nicht finanzierbar ist (soviel zur heutigen Linkspartei). Und die Sozialleistungen hat natürlich auch nur der erhalten der sich nicht gegen dass System gestellt hat. Zuletzt solltet ihr euch noch fragen warum so viele von eurer geistigen Elite (mehrere Millionen bis zum Mauerbau, die DDR wäre fast ausgeblutet) in die BRD geflohen ist, wenn die DDR doch ach so toll war!
13.07.2008 21:54:15
Geschrieben von MEK:
Nein, schämen muss man sich natürlich nicht dafür, dass man in der DDR gelebt hat. Aber dass man, 20 Jahre danach und bei den gegebenen Möglichkeiten sich einigermassen objetiv zu informieren, einen solchen Schwachsinn vom Stapel lässt wie einige der Leserbriefschreiber, dafür sollte man sich schämen!
Besonders aber die Eltern dieser... Aber lesen und recherchieren ist halt anstrengender als einfach irgendenwelches dummes Zeug "nachzufaseln". Es wird noch lange dauern.
20.07.2008 14:57:06
Geschrieben von lilifee:
Hallo,
ich brauche dringend ein paar Informationen zur DDR. Und zwar über das Verhältnis zwischen Angestellten und Arbeitern, also warum die Angestellten in der DDR gegeüber den Arbeitern schlechter gestellt waren und wie die Angestellten in der DDR gewerkschaftlich organisiert waren. Quellenangaben zu den Fragen sind sehr wichtig für mich, da ich meine Aussagen auch belegen muss. Ich hoffe es kann mir jemand helfen. Vielen Dank. lilifee
21.07.2008 18:20:57
Geschrieben von harry:
Jahrgang 49, so alt wie die Republik! Mann bin ich froh, in Freiheit leben zu dürfen. in meinen 40 Jahren DDR habe ich (fast alles erleben dürfen.(auch das gelbe Elend).
Ich war 12 Jahre Genosse, doch das war Betrug und wer nicht mit betrogen hat, na ja. Es wird viel vergessen. Z.B. die Lage der behinderten Kinder. das kannten leider nur die da Beschäftigten. Hat mal jemand ein Altersheim in der DDR Zeit besucht? Erinnert euch doch ab und zu einmal! Heut bin ich weit weg, in Südamerika. die DDR, ist Geschichte, und das ist gut so.
24.07.2008 02:59:03
Geschrieben von logge:
Über den letzten Beitrag kann ich nur sagen, das sah im Westen nicht anders aus und das tut es heute noch nicht...!(zum. in der Regel)
26.07.2008 12:46:40
Geschrieben von Willi Amtstätter:
Wer so etwas "verzapft" hat entweder nicht in der DDR gelebt oder hat sie einfach verschlafen.
29.07.2008 08:59:13
Geschrieben von twokatty:
Wieviele Verbrechen der DDR hast Du, wermagwalterulbrecht?, am eigenen Körper erfahren und erfahren wir heute nicht auch die totale Überwachung?
Wir konnten uns nicht überlegen unter Ulbricht oder Honecker zu leben - das haben andere für uns gemacht. Außerdem, warum antworte ich auf solch einen Schwachsinn von "wermagwalterulbrecht?"... Ist eh nur alles nachgeplapperter Müll der "Regenbogenpresse" den er nicht belegen/beweisen kann. Ich weiß wovon ich rede, denn bin 1962 in die DDR hinein geboren worden. Danke an die Redaktion für diese interessante und wichtige Site.
30.07.2008 15:13:05
Geschrieben von piet:
Hallo,
es war in der DDR alles besser, schöner, billiger, es hat alles zu Essen gegeben (Orangen und Bananen), ihr konntet verreisen und vieles mehr. Deshalb sind viele Bürger aus der DDR geflüchtet, haben ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Deshalb sind die DDR-Bürger über Ungarn geflüchtet und haben in der BRD um Asyl gebeten. Deshalb fanden die Montagsdemonstrationen in der DDR statt. Weil es euch ja ach so gut ging wurdet ihr von der BRD aufgenommen. Das Beste wäre gewesen, die Grenze wäre geschlossen geblieben, wir hätten viel Geld gespart und es würde uns viel besser gehen als jetzt.
30.07.2008 19:25:31
Geschrieben von willy:
Echt lustiges Forum,
einer war 12 Jahre lang Genosse und nun Südamerikaner. Man musste nicht Genosse werden. Ich wollte es jedenfalls nicht, selbst weil ich dadurch weder zur See fahren, noch studieren konnte, was ich wollte. Vielleicht war es am Ende auch gut so. Unseren Freiheitsdrang stillten wir mit Konzerten bei Renft und Co. Die Rolling Stones und Led Zeppelin und alle anderen dazu hatten wir auf Band. Schönere Feten gibt es nie wieder. Vielleicht ist sowas gerade wegen der damaligen gewissen Freiheitsberaubung besonders schön gewesen. Ist das jetzt DDR-Verklärung ? Nö. Man schüttele bloß ein Kaleidoskop. Am Ende kommt immer wieder so ´ne Art Ordnung raus. Trügen die bunten Schnipsel Namen, wären das immer dieselben, egal in welcher Gesellschaft. Hört man mal manche Lieder von Gundermann : "Die Letzten werden die Ersten sein, in dem Moment wo die Blätter sich wenden, aber dann, aber dann .... " *g* . Ja, auch er war SED und Stasi mal, aber nicht wegen in Aussicht kommender Vorteile wie die meisten da ... . Im prinzip muss man nur damit zurechtkommen, dass sich alles sowieso ständig ändert, außer, dass die gefühlskältesten Schönredner immer oben stehen. Und was den Sozialismus betrifft (Kommunismus als Gesellschaft gab es eh nie), nach dem 2. Welkrieg wollten sie sicher fast nur gutes, aber nach den Bergen, nach der Revolution, da kommen immer die Mühen der Ebenen. Brecht hatte das schon lang vorher gesehen. Und der Text vom Renft Lied "Nach der Schlacht" (von Kurt Demmler) bringt das auch auf den Punkt. Trotzdem meine ich, die Schlacht nach der Schlacht wird nicht nur viel viel länger sein, sondern sie wird sowieso verloren werden. Denn, Revolutionäre sind zu gut. Der Drang zu Geld und "Wohlstand", hahaa, ist viel viel größer und beständiger. Kalte, berechnende Herzen gewinnen, so scheint`s im Endeffekt immer. Leider kann ich nix positiveres sagen. Um mit Olaf Schubert zu sprechen. Nu, macht was draus, ich kann mich nicht um alles selber kümmern :-) .
03.08.2008 23:42:26
Geschrieben von MEK:
Hallo Stephan Tsoucalas
Du kennst beide Syteme sagst du. Du bist 71 geboren sagst du. Dann warst ca. 17 als die Mauer fiel. Hättest du das damals geschrieben hätte ich gesagt, nun ja, mit 17 hat man das Recht so einen naiven Unsinn zu schreiben. Du hat es aber jetzt, - mit 37 geschriebn. Anm. d. Red.: Hallo MEK, ich bin der verantwortliche Redakteur, und man kann unter dem Artikel lesen: G. Ich schreibe keinen naiven Unsinn, sondern ich betreibe diese Webseite, auf der jeder, der meint einen Beitrag zur Geschichtsaufarbeitung machen zu müssen, hier frei seine Meinung äußern kann. (frei im Sinne von - ohne Beleidigungen anderer, schon gar nicht von Menschen, die man nicht kennt) Es hätte dieser Seite mehr genutzt, wenn du deine Erfahrungen mitgeteilt hättest, als andere nach Korea zu schicken. Solche Diskussionsbeiträge sind unproduktiv. Wie kommt es zu deiner Meinungsbildung? Bist du aus der DDR? Was hast du dort erlebt, daß du so einen Frust verbreitest? Gerne veröffentliche ich einen Bericht oder Leserbrief von dir, der deine Sicht zur DDR beschreibt. S.T. PS.: Ich war nicht 17 als die Wende kam.
16.08.2008 12:06:30
Geschrieben von MEK:
Hallo Max.
Es gibt ihn noch, den guten Sozialismus. Und niemand hält dich auf! (ganz anders als früher in der DDR) Kuba. Oder besser noch Nord Korea. Menschen wie dich können die dort sicher brauchen. Und vielleicht kannst du ja sogar tauschen gegen jemanden der von dort weg möchte. In der DDR hatten die damals sogar die Leute aus dem Knast heraus verkauft. Frag mal bei den Castro Brüdern nach.
16.08.2008 12:13:26
Geschrieben von Paul:
Gebe G. völlig Recht ! Wenn ich mich zwischen Vergangenheit und Zukunft entscheiden sollte, dann sicherlich für die Zukunft.
18.08.2008 19:51:30
Geschrieben von jü po:
Eigentlch konnte man in der DDR gar nicht verfolgt noch bestraft werden, ich war eigentlich der DDR ein Dorn im Auge, denn ich gehörte zum gesellschaftlichen Abschaum, ich war Pfarrerssohn, das schlimmste was es geben konnte, was aber die meisten DDR-Verleumder vergessen ist, dass vor jeder Maßreglung eine Aussprache kam....
Diese wurde so durchgeführt, wie es der Christus machte, am Tag als er verraten ward. Jeder, der aufgefallen war, mit dem wurde eine gründliche Aussprache durchgeführt. So mußte Herr Eppelmann, bevor er die DDR verriet die Bolschewisten veräppeln und der Pfarrer Gauk den Parteibonzen etwas vorgaukeln, ehe er die DDR verriet. Heute gibt es das nicht, die Merkeln oder den Köhler bekommt man da gar nicht zu sehen. Heute gibt es festgelegte Stolpersteine. Wer sein Kraftfahzeug nicht in Schuß hat oder kriegt der muß stolpern und bezahlt saftig, und alles ist wieder gut. Und deshalb kampf dem bolschewistischen Gut und Blut und nun ist es aber gut. jü po
26.08.2008 12:52:48
Geschrieben von hellium:
Ich denke ganz Unrecht hat er (G.) mit Sicherheit nicht!
Wie zum Beispiel der „Spiegel“ schon zeigte, werden oder können wir jeder Zeit von unserer Regierung beobachtet und verfolgt werden. Jedoch geschieht all dies durch Hilfe von technischen Gegenständen die wir uns freiwillig anschaffen oder durch fahrlässige Weitergabe von eigenen Daten. Sicherlich werden auch jetzt noch Leute beschattet, von Geheimdiensten, welche Grund zur Sorge geben. Es wurde im letzten Jahr von einem Fall berichtet in dem das Gericht die herausgefunden Beweise nicht verwenden konnte, da sie von Geheimdiensten, ohne Zustimmung des Beschuldigten, bei Bespitzelungen herausgefunden wurden waren. Hier bei ging es um einen Terroristen welcher per E-Mail einem Freund wichtige Details zu einem Anschlag mitgeteilt hatte. In der DDR wurde damals jedoch jeder ausnahmslos beschattet und nur beim kleinsten Verdacht bestraft (z.B. „das Leben der Anderen“). Hinzu kommt, dass man zu Zeiten der DDR noch gar nicht so viele technische Möglichkeiten wie heute besaß und ich glaube wenn es sie gegeben hätte, wären sie auch eingesetzt worden. So jedoch wurden Leute dazu gedrängt, erpresst oder bestochen ihr persönliches Umfeld zu bespitzeln und auszuliefern im Falle eines Verstoßes. Sicherlich sind wir auf dem besten Weg ein Überwachungsstaat zu werden. Wir werden immer mehr und mehr überwacht ohne das wir es wirklich merken da diese Veränderungen nur leise und immer in kleinen Schritten stattfinden. Jedoch denke ich man sollte unseren Innenminister nicht zu schnell verurteilen, immerhin kommen immer mehr Gefahren auf einen zu und da er sich nun mal um die Sichherheit innerhalb Deutschlands zu kümmern hat, muss er dafür sorgen, dass diese Gewährleistet ist. Und es ist sicherlich schwer zu sagen, wo die "goldene Mitte" liegt.
21.09.2008 15:03:06
Geschrieben von Nadia Norden:
Dem Leserbrief von G. kann ich nur vollmündig beipflichten. Ich lebte in unserer DDR auch nicht schlecht. Was einige hier so an Verleumdungen, BRD üblicher Hetze, zum Besten geben. Aber das sind wir gewohnt: Die DDR war befehdet seit dem ersten Tag. Der erste deutsche Friedensstaat hätte weiter bestehen sollen und nicht in die BRD einverleibt werden.
Anm. d. Red.: gekürzt.
06.10.2008 17:00:08
Geschrieben von einerderlebt:
Wirklich viele Kommentare. Fakt ist, dass jeder der die DDR hautnah erleben durfte und nun das BRD Regime erlebt, wahrscheinlich das kalte Schütteln bekommt. Soviel Betrug, Schauspielerei, Entmündigung, Vertrauensmissbrauch .......................... ist auf der Welt einzigartig. Sicher wiederzufinden in einem Land, in welchem Lesen und Schreiben unbekannt sind. Aber auch hierzulande bewegen wir uns unter den Augen des Staates und aller Demokraten auf dem besten Weg dahin. Daher findet man sich auch stillschweigend mit diesen Betrugsdelikten als Bürger in diesem Land ab. Konzernverkäufe für einen Euro. Tausende Arbeitsplätze vernichtet. Und das mit Fördergeldern des Staates. Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte. Auf jeden Fall ist der Bürger der Gewinner in diesem Land. Glückwunsch ihr Demokraten. Übrigens, Kontrolle, Meinungsfreiheit etc. Eure berichte hier liest auch der Staatschutz und weitere Behörden. Und bei denen arbeiten ein Haufen Menschen von der ehemaligen Stasi.
15.11.2008 21:55:36
Geschrieben von sundfischer:
Auch die BRD wird es nicht mehr lange geben, bin mal gespannt, wie friedlich die nächste Revolution abgeht. Wenn das Kapital mal wieder Angst hat, alles zu verlieren, wird sich zeigen wie friedlich, tolerant und demokratisch die BRD wirklich ist. Man kann nur hoffen, daß wir nicht wieder 40 Jahre brauchen, um zu erkennen, daß die DDR doch besser war.
19.12.2008 14:16:11
Geschrieben von lara:
Ich habe nur 10 Tage in der DDR gelebt. Dann kam die Wende. Gott sei Dank! Aber ich finde es frech und auch dumm, die Menschen aus der ehemaligen DDR zu beschimpfen und als minderwertig zu bezeichnen.
Mein Gott Assis gibt es doch überall. Das hat mit Ost und West nichts zu tun. Ich habe auch keine Vorurteile gegenüber Wessis. Bis jetzt waren fast alle sehr nett. Die die es nicht waren oder sind, lasse ich links liegen. Da steh ich drüber.
05.07.2009 16:15:37
Geschrieben von Andreas Neumicke:
Ich habe durch Zufall diese Seite entdeckt und lese hier: „…sollte ich mich für eines entscheiden müssen, dann für die DDR!“
Man, man , man… Meine Schwester arbeitet bei der BSTU (Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen) oder auch Birtlerbehörde, was hier alles ans Tageslicht kommt… Von systematischer Postkontrolle in den Räumen der Postdienststellen in Berlin und den Bezirken bis hin zu Menschen, die jahrelange Haft und in vielen Fällen Krankheit, Misshandlung, Folter und frühen Tod auf sich nahmen, weil sie gegen das Terrorsystem aufbegehrten. Man hat ihnen in der Stasihaft das Leben zerstört und die Gesundheit ruiniert und sie waren und sind die unbeugsame patriotische Stimme der DDR gewesen, weil sie selbst wussten, welche Opfer sie bereit waren zu bringen! Wussten Sie, dass ein Teil der Ärzte, die als inoffizielle Mitarbeiter des MfS tätig waren, Patientengeheimnisse verrieten? Auch wurden psychisch Kranke anläßlich von Staatsfeiertagen als potentielle Störer vorübergehend in psychiatrische Krankenhäuser eingewiesen. Außerdem waren mehrere Fälle von Psychiatriemißbrauch zur Disziplinierung unbequemer Menschen durch die politischen Machthaber nachzuweisen. Heute wollen die „Menschen“ bzw. Täter von einst - darunter Mörder, Terroristen, Nazis, Spione, Schädlinge, Diversanten und skrupellose Menschenhändler - von solchen Verletzungen geltender Rechte nichts wissen.
05.11.2009 09:23:26
Geschrieben von Lachhaft:
Baut euch doch die Mauer wieder auf. Jetzt, wo der Westen die neuen Bundesländer restauriet hat, könnt Ihr die Mauer wieder schliessen und euer menschenunwürdiges Leben mit Unterdrückungen u.s.w. wieder geniessen.
Viele Grüsse an Piet
06.12.2009 18:44:08
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